BR-Doku über den Ebenreuther See 

aus der Sendereihe „Unter unserem Himmel“ 

-Foto: BR 

Entstanden ist der Ebenreuther See im Vorderen Bayerischen Wald nur deshalb, weil im Zuge der Flurbereinigung in den 70er Jahren ein Grundstück übriggeblieben ist. Heute ist er im Sommer Anziehungspunkt für Badegäste und Angler. 

Im Sommer 2020 war für mehr als zehn Tage ein Kamerateam des BR Fernsehens zu Gast. Entstanden ist die Dokumentation „Unter unserem Himmel – Sommer am Ebenreuther See“, die am Sonntag, den 01. August um 19:15 Uhr ausgestrahlt wird. Dabei hatte der Filmemacher erneut Heimspiel: Robert Grantner stammt aus Zenting und kennt den See seit seiner Kindheit und Jugend. 

Nur etwa drei Hektar ist der See groß. Eingebettet in die sanfte Hügellandschaft des Bayerischen Waldes liegt er da, gleich neben dem namensgebenden Dorf Ebenreuth. Das Filmteam begleitete mehrere Menschen aus Ebenreuth bei ihren Tätigkeiten: Bio-Bauer Stefan Baumann aus Ebenreuth, der seine Kühe direkt am See weiden lässt; seine Mutter Maria, die mit über 80 Jahren noch fast täglich ihre Bahnen im See schwimmt; Angler Willi Baumann, der schon im Morgengrauen seine Angel auswarf und später in seinem Räucherofen frische Regenbogenforellen räucherte. 

Doch auch etwas abseitige Geschichten rund um den Ebenreuther See waren gefragt. So zum Beispiel die Restaurierung der sogenannten „Bründl-Kapelle“ bei Gessenreuth durch den Zentinger Krieger- und Soldatenverein, ein Besuch des „Steinernern Kirchleins“ zusammen mit Gerhard Heininger, dessen Vater das dortige Kreuz geschmiedet hat. Auch in Zenting wurde gedreht: Auf dem Gemüseacker und in der Küche von Sigrid Kamm, die seit einem viertel Jahrhundert den Familienbetrieb führt. Früher hat sie in einem Michelin-Stern-Restaurant in München gekocht, heute pflanzt sie viele ihrer Zutaten auf dem eignen Acker außerhalb Zentings an. 

Der Film „Unter unserem Himmel – Sommer am Ebenreuther See“ läuft am Sonntag, den 01. August um 19:15 Uhr im BR Fernsehen.