Staatsminister Sibler besucht Dorfhaus Winsing

Über den Baufortschritt beim Neubau das Dorfhauses Winsing hat sich vor kurzem Staatsminister Bernd Sibler informiert. Er stattete den Verantwortlichen des Dorfvereins samt Bürgermeister Robert Schwankl und Amtvorgänger Alfons Gramalla einen Besuch ab. Interessiert besichtigte er die Baustelle, an der mittlerweile fleißig gearbeitet wurde und aktuell der Innenausbau getätigt wird.

Als Staatsminister für Wissenschaft und Kunst hat Bernd Sibler eigentlich nichts mit einem derartigen Bau zu tun. Doch traf er auf Grund einer Auszeichnung der Firma DAB in Deggendorf auf Geschäftsführer Stefan Wenig, gleichzeitig stellvertretender Vorsitzender des neu gegründeten Dorfvereins Winsing und Umgebung. Auf die Frage nach einer möglichen Unterstützung zum geplanten Neubau eines Gemeinschaftsraumes für den kleinen Ort, sagte Sibler seine Unterstützung zu. Gerne überzeuge er sich nun über den Baufortschritt dieser Maßnahme.

Sibler betonte, dass er sich sehr für Maßnahmen im Heimatlandkreis interessiere und diesen auch gerne einen Besuch abstatte. Für das kleine Dorf Winsing und hier auch die Gemeinde Grattersdorf sei dieser Bau eine große Maßnahme, die Unterstützung durch das Amt für ländliche Entwicklung sei ein Signal, „dass im ländlichen Raum was geht“.

Da er nicht nur ein Versprechen gebe wollte, freue es ihn besonders, dass das Projekt in die Tat umgesetzt werden konnte und als Maßnahme der Struktur-Wirtschaftsförderung auch großzügig unterstützt wird. Die finanziellen Mittel hierzu kommen vom Freistaat Bayern und auch von der Europäischen Union.

Es sei wichtig, dass sich die Leute im Dorf treffen können. Wie wichtig Zusammenhalt ist, zeigt sich besonders während der Corona-Pandemie. Hier wird ein Platz geschaffen, in dem die Winsinger Platz haben zum Zusammenkommen, hier werden Ideen geboren, aus denen Möglichkeiten entstehen, betonte Sibler.

Begrüßt wurde der hochrangige Gast von Bürgermeister Robert Schwankl, der sich ebenfalls wie Dorfvereinsvorsitzender Franz-Xaver Stangl sowie Stellvertreter Stefan Wenig für die Unterstützung und zuverlässige Hilfe bedankte.

Einen weiteren großen Dank richteten alle Verantwortlichen an Grundstückseigentümer Josef Trauner, der dieses unentgeltlich zur Verfügung gestellt hat und so die Maßnahme erst ermöglichte. Weiter dankte Schwankl Eberhard Schaller, der sich als „Hausmeister“ um alle Belange auf der Baustelle kümmert.

Nach der Besichtigung waren alle Anwesenden zum Weißwurstfrühstück im Feuerwehrgerätehaus einladen. Die Bewirtung hatten Resi und Eberhard Schaller sowie Sepp Stangl übernommen.

Bild: Im Innenbereich des Dorfgemeinschaftsraumes ist aktuell der Innenausbau in vollem Gange. Davon überzeugten sich (v. l.) Josef Trauner, Eberhard Schaller, Franz-Xaver Stangl, Stefan Wenig, Alfons Gramalla, Staatsminister Bernd Sibler und Bürgermeister Robert Schwankl.

Bild: Außen wurde der Anbau bereits verputzt.

ni