Gemeinderatssitzung

Grattersdorf. Die Satzung zur Erhebung einer Zweitwohnungssteuer von 2005 bedarf wegen der Grundsteuerreform einer Überarbeitung. Die wurde in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates vorgenommen. Berechnungsgrundlage für die Steuer war bisher die vom Finanzamt mitgeteilte Jahresrohmiete. Seit heuer kann wohl ausschließlich die Nettokaltmiete zur Steuerberechnung herangezogen werden, wie sie auch die neue Mustersatzung des Bayerischen Gemeindetages vorsieht. In Ermangelung eines Mietspiegels in der Gemeinde ist die Miete durch Informationen von Immobilienbüros, Banken sowie Erfahrungswerten zu ermitteln. Ausstattung, Alter und Lage der Wohnung sind zu berücksichtigten. Die Räte waren sich einig, die Zweitwohnungssteuer weiterhin zu erheben. Aus Gründen der Rechtssicherheit wurde die bisherige Satzung aufgehoben. Stattdessen wurde eine neue Satzung mit dem Steuermaßstab Nettokaltmiete erlassen, die rückwirkend zu Jahresbeginn in Kraft tritt.

Zugestimmt haben die Räte den Baugesuchen von Roland Zitzlsberger zur Errichtung eines Einfamilienhauses mit Garage in Grattersdorf, von Robert Weinmann zur Errichtung einer Maschinenhalle in Grattersdorf, von Beate Wenzel zur Errichtung eines Einfamilienhauses mit Garage in Roggersing und von Tanja und Benjamin Pangerl zur Errichtung eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in Grattersdorf. vgl